Mein Weg zur Wolle

Ich habe im Jahr 2002 das erste Mal davon gehört, dass die Schafwolle in der Schweiz zu einem grossen Teil verbrannt wird. Ich dachte mir "Das kann doch nicht sein, dass ein Naturprodukt, das bereits da ist einfach vernichtet wird! Was für eine Verschwendung!" Aus diesem Grund habe ich begonnen mich mit dem Material zu befassen. Und ich muss sagen, es hat mich gefesselt. Ich möchte gerne meine Umgebung darauf aufmerksam machen, dass wir respektvoller mit der Natur und deren Produkte umgehen sollten. Vieleicht wird dann der Rohstoff Wolle wieder so weit gesellschaftsfähig, dass er zumindest nicht mehr verbrannt wird.


Geld regiert LEIDER die Welt

Ich bin dafon überzeugt, dass wir (fast alle) über unsere Verhältnisse leben. Das Konsumieren und das egoistische Handeln unserer Gesellschaft beschäftigt mich sehr. Ich versuche mit viel Respekt vor der Schöpfung und sozialem Engagement, dem sozialen Bild, das ich von mir und meiner Umgebung wahrnehme entgegen zu wirken. Natürlich werde ich auch in diesen "Sog" des Konsums und des Egoismus hineingezogen. (Ich glaube man müsste Einsiedler sein, damit man sich dem allen entziehen könnte!) Aber ich versuche mir selbst, meinen Kindern und meiner Umgebung einen kleinen Schups in eine andere Richtung zu geben.

Meine berufliche "L-auf-und-ab-bahn"

Im Anschluss sehen Sie, was ich in meinem Berufsleben so alles angestellt habe:

  • gelernte Maschinenzeichnerin
  • Technische Kauffrau mit eidg. Fachausweis
  • 10 jahre Arbeitserfahrung in einer Behindertenwekstatt (einige agogische Ausbildungen duchlaufen)
  • Mitarbeit bei Insieme bis 2003
  • Seit 2004 Mutter von 2 Kindern
  • Mitarbeit bei Pro Juventute bis 2008
  • Leiterin des Familientreffs Siebnen bis 2009
  • Leiterin des Muki-Turnen Siebnen bis 2011
  • Präsidentin der Frauengemeinschaft Siebnen bis 2016
  • Zur Zeit selbständige Wollverarbeiterin, Hausfrau und Mutter